Über mich

Mich interessiert alles, wo Menschen tief berührt und bewegt werden. Wo sie enthusiastisch und leidenschaftlich sind. Ihre Bedürfnisse, Wünsche und Sehnsüchte. Das nicht Gelebte. Das im Dunkel Liegende, das nicht Verstandene und nicht Eingestandene. Was sie ängstigt und schmerzt. Ihre Wut. Was sie denken und wie sie es denken. Was sie leitet - an Werten und Überzeugungen. Was sie trägt, ihnen Sinn gibt und Lust macht.

Dieses Interesse am Menschen, an seiner Innenwelt und seinen Ausdrucksformen, hat mich stets geleitet. Von meinem Studium der Sprach- und Literaturwissenschaft bis zur Religionswissenschaft, die Religion und Spiritualität in ihren verschiedenen Formen als kulturelle und menschliche Phänomene betrachtet und erforscht. Dieses Interesse war es auch, das mich ursprünglich in den sozialen Bereich und zur Psychotherapie geführt hat. Nach dem Abschluss des psychotherapeutischen Propädeutikums, dem ersten Teil der Psychotherapie Ausbildung, habe ich mich letztlich jedoch gegen die Psychotherapie entschieden, weil sich die Arbeit in einem Gesundheitsberuf für mich nicht stimmig angefühlt hat.

Nicht stimmig, weil ich eigentlich nie behandeln, sondern einen Raum für Selbstreflexion, für Selbstbegegnung, für Selbsterkenntnis und die damit einher gehende Entwicklung schaffen wollte.

Einen Raum, der Menschen in ihrer Komplexität, ihrer Wahrheit und ihrer Tiefe wahrnimmt und trägt. In der Beratung und Prozessbegleitung ermöglicht es mir die Arbeit als Existenzanalytikerin nun, einen solchen Raum zu bieten und Menschen in Veränderungs- und Neuorientierungsprozessen, in Krisen und schwierigen Lebensphasen gut zu begleiten.

Ich glaube, viele Menschen tragen eine Sehnsucht in sich - nach Ruhe und Klarheit, nach innerer Freiheit, nach Verbundenheit, nach Lebendigkeit, nach mehr Leichtigkeit, nach einer sinnstiftenden Tätigkeit. Nach einem Leben, das sie als stimmig empfinden, weil es ihrem Wesen entspricht.

Diese Sehnsucht zeigt in meinen Augen nicht einfach nur einen Mangel auf, vielmehr versucht sie uns den Weg zu weisen.

Ich möchte Menschen ermutigen, diesen ihren Weg zu gehen.

Und wenn Sie ein gutes Gefühl haben, freue ich mich über Ihre Anfrage.