Präventive Sorge um psychische Gesundheit: Selbstfürsorge, Psychohygiene und Burnout-Prävention.

Auf dieses Thema werden wir meist erst aufmerksam, wenn wir schon lange Zeit unsere Bedürfnisse nicht wahrgenommen haben, über unsere Grenzen gegangen und schon erschöpft sind.

Wie kann es aussehen, wenn mangelnde Selbstfürsorge ein Thema ist - was denken und fühlen wir zum Beispiel?

… ich bin erschöpft, fühle mich ausgelaugt und „grundmüde“
… ich habe das Gefühl, ich mache nie genug und funktioniere nur noch
… ich bin körperlich verspannt, habe Kopfschmerzen etc.
… ich tue mir schwer zur Ruhe zu kommen
… ich bin sehr selbstkritisch und habe oft ein schlechtes Gewissen
… ich fühle mich leer und überfordert
… ich hab Angst, dass andere sich von mir abwenden könnten, wenn ich ..
… ich weiß eigentlich gar nicht so genau, was ich fühle oder brauche
… ich bin gereizt/grantig, ohne dass ich weiß, warum eigentlich
… es fällt mir schwer wütend zu sein, wenn dann bin ich eher traurig

Das alles und mehr.

Wie kann Existenzanalyse hier helfen?

Existenzanalytische Beratung und Prozessbegleitung unterstützt dabei,

zu lernen, sich selbst ernst zu nehmen und mit einem fürsorglichen Blick auf sich selbst zu handeln

... sich (wieder) mit sich selbst, dem eigenen Körper und der Intuition zu verbinden
... zu lernen, sich selbst besser zu verstehen und sich selbst anzunehmen
... zu lernen, die eigenen Gefühle und Bedürfnisse wahrzunehmen und zu kommunizieren
... mit Stress und Belastungen gut umzugehen und den Alltag für sich gut zu gestalten
... Klarheit über eigene Prioritäten zu gewinnen
... die Grenzen der eigenen Verantwortung zu sehen und Grenzen zu setzen
... eine Vertrauensbeziehung zu sich selbst aufzubauen
... zu lernen, sich zu schützen und für sich selbst einzutreten ... und zu genießen

kritisch-emanzipatorischer Zugang

„Selfcare“ ist ein populäres Thema und der Grat zur Selbstoptimierung ist schmal. Insbesondere für leistungsorientierte Menschen kann es eine Herausforderung darstellen, ihre Muster nicht auch auf dieses Thema zu übertragen.
Die individuelle Eigenverantwortung in den Blick zu nehmen ist wichtig, um den Weg in die Selbstwirksamkeit zu ebnen. Gleichzeitig liegen die Wurzeln von Stress und Selbstvernachlässigung nicht nur im Individuum, sondern nicht zuletzt auch in den Lebensbedingungen einer beschleunigten Welt und unserer Gesellschaft (Arbeitsbedingungen, Care-Arbeitsfragen und Betreuungsangebote, Verständnis von Stress als Statussymbol etc.).

Ich verstehe Selbstfürsorge nicht als Mittel zum Zweck, um leistungsfähiger zu werden, auch darf sie nicht der Funktionalisierung und Anpassung des Menschen dienen.

Vielmehr geht es um das Erlernen einer Praxis, die uns Ruhe finden und genießen lässt. Die unseren inneren und äußeren Freiheitsraum vergrößern, halten und bewusst gestalten kann. Selbstfürsorge als Praxis soll letztlich ein authentisches Leben, sprich ein Leben, das dem jeweiligen Menschen entspricht, ermöglichen.

Und wenn Sie ein gutes Gefühl haben, freue ich mich über Ihre Anfrage.